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Neun Mal für immer bitte.

Meine Mutter ist wenig begeistert, wenn ich ihr von einem erneuten Besuch in Wien erzähle. Verständlich, denn dort befindet sich mein absolutes Lieblings-Tattoostudio Sissi Got Inked. Ich heiße zwar nicht Sissi, habe meine Tattoo-Sammlung aber trotzdem erst kürzlich um zwei weitere Schätze erweitert. (Sorry, Mum!)  Mittlerweile zieren neun Stück meinen Körper. Einen Blick hinter die Kulissen der „Für-Immer-Kunstwerke“ für alle Begeisterten und Nicht-Begeisterten gibt es hier. Kommen Sie näher, treten Sie ein! Ein „ganz normaler“ Tag im Tattoostudio…

Das Studio – Sissi Got Inked

Andere haben einen Friseur ihres Vertrauens, bei mir ist es nunmal das Tattoostudio. Sechs meiner neun Tattoos stammen aus der Feder – pardon – aus der Tättowiermaschine von Maria aka Kadaverism. Kennengelernt haben wir uns über meine andere Lieblingsmaria, die mit mir bereits Island unsicher gemacht hat. Das erste Tattoo entstand noch daheim im Wohnzimmer mit Spice Girls und Beyoncé-Sound im Hintergrund, mittlerweile ist sie aber gemeinsam mit Tattoo-Meisterin Konstanze im Wiener Studio Sissi Got Inked zuhause. Ein kurzer Eindruck einer Künstlerin bei der Arbeit gefällig? Et voilà!

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Dass die hübsche Cat-Lady nicht nur unglaublich gut tättowieren, sondern auch zeichnen kann, ist nicht zu übersehen.

So, das war der schmerzfreie Teil des Artikel. Machen wir nun Nägel mit Köpfen und Bilder mit Nadeln.

Nummer Acht

Wald, Berge, Bäume, Äste – Das sind die Komponenten von Kunstwerk Nummer Acht, einem Underboob-Tattoo. Auf den Bildern unten seht ihr Step-by-Step, wie das Kunstwerk von der Zeichnung über die Platzierung bis hin zum Tättowieren selbst von der Idee zur Körperkunst entsteht. Für mich bedeutet das zwei Stunden mäßigen bis Oh-Mein-Gott-Warum-Nur-Schmerz, für Maria zwei Stunden eine ruhige Hand und höchste Konzentration. Sie hatte sicher den anstrengenderen Part. Ich musste ja „nur“ ruhig liegen bleiben und durfte nicht lachen. Gar nicht so einfach bei meinen zwei reizenden Begleitern Maria und Chris (danke für Humor und Laminiergeräte, ay!).

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Nummer Neun

Nach zwei Stunden Arbeit war es dann fast geschafft. Fast. Denn Nummer 9 war nur mehr ein klitzekleines Kunstwerk, allerdings auf der Handinnenfläche. Achtung, Spoiler: Bisher mit Abstand das schmerzhafteste Tattoo meiner Sammlung. Ouch!

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Nach so viel Haut, Tinte und Kunst hier noch das Ergebnis eines „ganz normalen“ Donnerstag-Nachmittags.

Nummer Acht

Nummer Acht

Nummer Neun

Nummer Neun

Die Fotos habe ich einmal mehr der wundervollen Maria Mitzi Steinwender zu verdanken. Merci!

Jetzt bin ich wieder ein wenig bunter zurück in Innsbruck. Aber es war bestimmt nicht der letzte Besuch in Wien.

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1 Kommentare

  1. Liebe Monica,

    dieser schöne Bericht kommt gerade zur rechten Zeit, denn: Ich hab morgen einen Termin beim Tätowierer. Bei mir ist es allerdings erst Nummer drei :D

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