Tirol, Wo & Was in Tirol?
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Der Sonntag, der ein Montag war.

Am 26. Oktober feiert Österreich sich selbst. Google glänzte im rot-weiß-roten Design mit Lippizaner-Pferd, die ein oder anderen Volksmusik-Truppen machte Gastgärten und Innenstädte unsicher. Ich bekam von all dem echten und unechten Brauchtum nichts mit. Denn der freie Montag war für mich kein Feier-Montag, sondern ein verspäteter Wander-Sonntag. Also Wanderschuhe an, Tee einpacken und Richtung Roßkogel.

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Merke: RICHTUNG Roßkogel

Den Gipfel haben wir nie erreicht. Der war eigentlich auch gar nicht geplant. Am Sonntag Abend wurde die Route ausgewählt. Nordkette? Nein, zu gewöhnlich für einen Feiertag und bestimmt eine Massenwanderung Richtung Höttinger Alm. Dann lieber etwas versteckter in Innsbrucks Feriendörfern. Wir (meine zweite Hälfte und ich) entschieden uns dann für Oberperfuss, Richtung Rangger Köpfl und Hundstalsee.

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Mit dem Auto geht’s zur Talstation der Peter-Anich-Gondelbahn und dann die ersten Höhenmeter bequem per Lift zurücklegen. Man übernimmt sich schließlich nicht an so einem Montags-Sonntag. Auf 1300m angekommen ging es aber dann doch ans Wandern. Zuerst gemütlich auf einem Waldweg neben der Piste Richtung Roßkogelhütte, dann weiter links am Rangger Köpfl vorbei bis zum Fuß des Roßkogels.

Viel Winter im Herbst

Und genau am Fuße des Roßkogels mussten wir uns den größten Planungsfehler unserer Tour eingestehen. Den Hundstalsee erreicht man nur über ein schattiges Tal. Und Schatten bedeutet in diesem Herbst: Schnee. Dank einem netten Ur-Tiroler, der bereitwillig seine Tipps mit uns teilte, wurde uns der eisige Abstieg und erneute Aufstieg zum Hundstalee erspart und wir entschieden uns doch für ein bisschen Schneestapfen über den Krimpenbachsattel Richtung Roßkogel. Sicher ist sicher, auch für fleißige Wanderer wie uns. Das Windegg, eine kleine Erhöhung auf dem Weg zum Gipfel war dann schließlich unser Ziel. Die Aussicht: genial. Die Jause: verdient.

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Auf dem Weg zurück marschierten wir dann über’s Rangger Köpfl  und den Almrosensteig zurück zur Roßkogelhütte und zur Bergstation der Peter-Anich-Bahn. Dort gönnten uns die letzten Sonnenstrahlen noch ein wenig Entspannung auf den gemütlichen Holzliegen.

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Der Hundstalsee (und der Roßkogel) stehen jetzt auf unsere Sommer-Liste. Man braucht ja noch Pläne und Träume für die nächsten Sonntage. Was die Montage angeht: An so einen Nationalfeiertag könnte man sich gewöhnen.

Mehr Infos:

  • Start der Tour: Parken bei der Talstation der Peter-Anich-Bahn in Oberperfuss oder bei der Bergstation Stiglreith
  • Einkehr-Möglichkeiten: Roßkogelhütte
  • Unbedingt: Die Aussicht schon beim Aufstieg genießen. Man sieht wunderschön über ganz Innsbruck und das Inntal hinweg.

2 Kommentare

  1. Hallo Tiroler Madl(-n), ich habe dich/euch für den Liebster-Award nominiert.

    Wenn du die Nominierung annimmst, beantworte bitte die fünf Fragen, die ich auf meinem letzten Eintrag hier https://olgareiff.wordpress.com/2015/10/31/danke-fuer-die-nominierung-zum-liebster-award/
    stelle. Ausserdem gibt es Folgendes zu beachten:
    Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
    Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
    Füge eines der Liebster-Award-Buttons in deinen Post ein
    Erstelle 5-11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst
    Nominiere bis zu 11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
    Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast.

    Viel Spass!

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