Unterwegs
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Merhaba Istanbul Teil 2

Merhaba! Hier beginnt nun der zweite Teil meiner Istanbul-Tipps! Den letzten findet ihr hier.

Sich als Einheimischer tarnen und etwas typisches machen. Zum Beispiel den Barbier besuchen. Mein Freund, der ein Reisetagebuch geführt hat, hat sich im Gesicht eine ordentliche Matte wachsen lassen, damit wir in Istanbul zum Barbier gehen können. Manche Geschäftsmänner in der Türkei, gehen auch zweimal die Woche zum Barbier und lassen sich den Bart stutzen. Das ist gar nicht so ungewöhnlich.

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Auf dem Bosporus Fähre fahren. Es ist sehr eng, oben auf dem Deck sehr kalt, unten wo es windgeschützt ist sehr warm. Die Speisen sind aber nicht so teuer und die Fahrt ist auch fast geschenkt. Während der Fahrt kann man zwischen Europa und Asien hin und her rennen und sich die Stadt anschauen, diesen riesigen Salat von Häusern. Man bekommt eine leise Ahnung wie groß Istanbul doch ist. Mein Tipp: wer Platzangst hat und Angst davor, dass das Schiff untergehen könnte, sollte auf die Fahrt verzichten. Denn Rettungsboote gibt es eindeutig zu wenige.

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Mit Tee den Sonnenuntergang auf der asiatischen Seite genießen. Man blickt direkt auf das alte Istanbul und auf den Mädchenturm, ein Leuchtturm aus dem 18 Jh. Direkt am Ufer gibt es riesige Sitzkissen und es wird einem Tee und verschiedene Schmankerl angeboten. Zum Beispiel Taschentücher. Kleine Kinder die Taschentücher verkaufen. Und wenn man richtig Glück hat, dann kann man so wie wir an diesem Abend, Delfine beobachten! Sie waren eine Zeitlang weg, aber nachdem man mehr auf den Bosporus geachtet hat, sind sie wieder heimgekehrt.

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Istanbul ist eine Reise wert. Punkt. Allein schon wegen der gastfreundlichen Menschen und dem gutem Essen. Alle unsere Erwartungen wurden haushoch übertroffen und es ist nicht unwahrscheinlich, dass uns Istanbul bald wieder hat. Und wenn nur für eine Backgammon-Partie mit Tee und Wasserpfeife.

Was noch empfehlenswert ist:

Besucht ein türkisches Bad, ein Hamam. Es dient zur körperlichen und seelischen Reinigung und tut einfach nur gut. Man geht in einen Heißluftraum (bis zu 90°) und danach legt man sich auf warme Marmorplatten und bekommt den ganzen Dreck rausgeschrubbt und wird ordentlich eingeseift!
Wir waren im Aga Hamami (das älteste und ein gemischtes Hamam). Das schönere und viel teurere wäre das Cağaloğlu.

Trinkt ganz viel Tee, den sogenannten çay. Wir haben daraus einen Index gemacht. Wo Einheimische essen und es günstiger ist kostet der çay unter 1TL und da wo die Touristen sind, und sie das Geld riechen, mind. 4TL.

Esst was ihr zwischen die Hände bekommen könnt und probiert jeden Tag was neues!

Mehr Infos (auch zu Essen) könnt ihr auf dem Blog meines Freunds lesen!

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