Unterwegs
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Istanbuls Katzen

Wenn man an Straßenkatzen denkt, denkt man unweigerlich an dürre, kranke und schorfige Katzen die wie eine leere Hülle durch die Gassen streifen. Als wir aber die Tage in Istanbul verbracht haben,  tat sich ein ganz anderes Bild auf. Überall Katzen, aber gut ernährt, oberflächig betrachtet gesund und zutraulich. Man hat nicht das Gefühl, dass es ihnen schlecht geht und sie nicht Teil der Stadt sind. Sie sind sogar ein fester Bestandteil Istanbuls.

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Ich wollte natürlich wissen warum, denn selbstverständlich ist das leider nicht, dass sich viele Menschen, ganze Viertel, sogar Moscheen ihre eigenen Katzen halten und sich um sie kümmern. Laut einer Legende rettete eine Katze den Propheten Mohammed vor einer giftigen Schlange und bewahrte ihn somit vor den sicheren Tod. Außerdem heißt es, wer eine Katze tötet muss eine Moschee bauen damit Gott einem verzeiht.

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Das wäre ein Grund warum die Türken sich liebevoll um die Streuner kümmern, die zwar kein Zuhause haben, aber die Einwohner trotzdem fest im Griff haben. Mehrmals täglich wird Wasser und Futter rausgestellt und manche zahlen sogar anstehende Operationen. Es ist wie eine riesige Gemeinde die sich um die Katzen kümmern, die niemanden gehören, nur der Straße, als hätte Istanbul ein riesiges Haustier dem es recht gut geht.

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Richtig scheiße. Vogelscheiße mitten auf der Stirn.

 

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