Unterwegs
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Schöne Grüße aus London 2

Tag 3
Heute ist Freitag und wir fahren nach Greenwich, das nur eine Station von unserem ‚Ghetto‘ entfernt ist. Der Farmers Market ist da und wir gönnen uns einen frisch gepressten Apfel-Granatapfel-Saft und ein wenig später die chinesische Köstlichkeit Cha Siu Bao. Wir wollen zum Hafen die Fähre abpassen aber ich werde von einem Süßigkeiten-Laden abgelenkt. Ich komme nicht drum rum mir überteuerte Schmankerl zu kaufen. Ich weiß auch gar nicht was ich mir gekauft habe, aber es wird nicht schlecht sein. Süßigkeiten eben.

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In weiter Ferne sehen wir die ‚Cutty Sark‘ und versuchen uns an den Masten zu orientieren, denn wir wollen zum Hafen und weiter mit der City Cruise zum Big Ben. Wir möchten nämlich Riesenrad fahren. Sagt man Riesenrad fahren überhaupt? Riesenrad kreisen würde zumindest mehr Sinn machen. Wir stehen ein wenig in der Schlange an und kaufen uns das überteuerte Ticket für das ‚London Eye‘. Die Aussicht von oben ist schön. Ein diesiger Tag und die Sonne blinzelt schüchtern durch die Wolken. Die Menschen in der Kapsel gut gelaunt. Im Horizont brennt ein Gebäude (http://londonist.com/2015/03/breaking-fire-at-battersea-arts-centre.php).

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Später steigen wir in einen Bus der zum Bahnhof ‚Kings Cross‘ fährt (alle Harry Potter Fans jetzt ein lautes „HURRA!“). Natürlich wollte ich ein Foto am Gleis 9 3/4. Das dachten sich mindestens 30 weitere Leute. Aber wir als harte Nerds haben uns brav in die Schlange gereiht und gewartet. Vorne steht ein Mann mit dem vielleicht geilsten Job der Welt: er hält dir die Schals der verschiedenen Klassen von Hogwarts hin, man kann sich einen aussuchen und umhängen und er hält das andere Ende und wirft ihn in die Luft. Sehr krass, ich war schwer beeindruckt, dass dieser Mann dann auch noch gute Laune dabei hatte.

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Tag 4
Notting Hill steht heute auf dem Plan. Von der Oxford Street (wer eine Shopping Queen ist, ist dort genau richtig) laufen wir die ganzen Underground Stationen ab, bis wir in Notting Hill ankommen. Wir schnabulieren schnell ein Käffchen in einem süßen Lokal (Sun In Spleandour) und spazieren durch die wirklich wunderschönen Straßen. Hier wirkt es sehr familiär und ruhig._MG_6657

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Als ich ein kleines Kind war, mochte ich Paddington Bär. Deswegen musste ich unbedingt nach Paddington fahren um mir dort ein Paddington Souvenir zu kaufen. Also entweder waren wir blind oder doof oder auch einfach beides, aber ich habe nichts in der Art gefunden. Nur so einen komischen Laden, wo Paddington verstaubt, schielend und überteuert im Regal stand. Ich dachte, wenn ich in Paddington aussteige, steht der Bär persönlich da und umarmt mich.

Nach dieser ‚Enttäuschung‘ hat der Hyde Park alles wieder gutgemacht. Beziehungsweise die Eichhörnchen die dort wohnen. Die waren nämlich sehr neugierig und ließen sich nicht lumpen aus der Hand zu fressen und mir auf den Schoß zu krabbeln. Sogar mein Freund hat ein hohes „Süüüß!“ von sich gegeben. Mit sehr viel Überredungskunst haben die Jungs es geschafft mich von den Tieren wegzubekommen.

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_DSF9621Durch den Hyde Park vorbei zum Backingham Palace. Ich hoffe Queeni hat nicht vergessen, dass wir heute zum Tee kommen. Wir sind enttäuscht als wir die geschlossenen Tore sehen. Sie hat es einfach vergessen.

_DSF9637Auf den Frust hin gehen wir später in ein Pub. Es sah sehr urig aus, immerhin steht das Ding schon seit 1731. Wir dachten, das es einfach ein traditionelles altes Pub ist. Als später aber eine Drag Queen auf der kleinen Bühne steht und die Leute zum Karaoke anheizt wussten wir: der Abend wird episch! Die Drag Queen hat ihr Ding mega gut gemacht, das Bier war gut und die Stimmung im Pub noch besser. Der ganze Schuppen singt ‚American Pie‘ und ‚I would walk 500 Miles‘ und die Songs der Beatles mit vollster Leidenschaft. Molly Moggs in Soho kann ich mit einem guten Gewissen weiterempfehlen!

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  1. Pingback: One Week in London | Fabian Irsara

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