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Großstadtmädel wird Tirolermadl

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Griaß enk! Ich bin Niña, in Berlin geboren und aufgewachsen. Ich habe mich selber nie als Deutsche gesehen, wenn überhaupt dann als Berlinerin. Denn auf dem Pass und auch im Herz war ich immer schon (mal mehr mal weniger) eine Tirolerin.

Mein Vater ist gebürtiger Innsbrucker und auch meine Familie väterlicherseits hat hier ihren Wohnsitz. So kam es, dass ich als Kind regelmäßg viele Wochen in Innsbruck verbracht habe. Und ich habe es geliebt. Bis heute. Und seit ca. einen Monat kann ich mich offiziell als Innsbruckerin bezeichnen. Denn Berlin hab ich hinter mir gelassen.

‚Watt willste denn im Kaff, Mädel? Watt is denn mit der Kunst, dem Feiern jehn und den jeilen Lifestyle? Willste datt denn alllet aufjeben?‘

Ne, muss ich ja auch nicht. Denn ich bin überzeugt, dass auch in Innsbruck eine Menge geht. Ich kann gut auf ‚Club Mate‘, vollgekotzten U-Bahnen und Cracknutten verzichten.

In Tirol gibt es nicht nur kauende Kühe und jodelne Almöhis. So stellen sich das viele aber in den Großstädten immer noch vor.
Um ein paar Klischees aus dem Weg zu räumen und wiederum einige schöne zu betonen, wird man in meinem Blog ein paar Eindrücke aus Innsbruck (und Umgebung) bekommen. Ich werde die Vor- und Nachteile die eine Groß- und Kleinstadt mit sich bringen herausfinden, ein bisschen was über Mode, Kunst und Design, Lebensstil und Essen schreiben. Und über den Alltag eines Mädchens, dass zwischen den Stühlen lebte und jetzt versucht in ihrer ursprünglichen Heimat Wurzeln zu schlagen und versucht ein richtiges Tirolermadl zu werden.

Bis dahin ein pfiat enk! ♡

 

3 Kommentare

  1. Maja sagt

    Schön geschrieben, jedoch hast du doch sicherlich die Großstadt hinter dir gelassen, nicht hinter dich.. Oder? Oder ist das schon Tiroler Slang? :D

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