Tirol
Kommentare 3

Andreas Hofer- eine Kurzfassung

In Tirol ist der Name jedem ein Begriff. Doch in Berlin würde manch einer sagen- hä?

Andreas Hofer, geboren am 22.11.1767 und gestorben am 20. 02.1810,  war eigentlich ein Gastwirt war dann aber zu Zeiten der Tiroler Aufstandbewegung ein Freiheitskämpfer gegen die französische und bayrische Besetzung seiner Heimat Tirol.

Am 25. und 29. Mai 1809 gelang es ihm, und seiner Truppe (ist ja kein Blockbuster wo einer gegen alle kämpft und dann gewinnt- logisch) bei der Schlacht um Bergisel die Franzosen und die Bayern in das Tiroler Unterland zu drängen und zu besiegen. Nach einem Waffenstillstand besetzten die Franzosen erneut Tirol und wieder gelang es ihm zu sagen : Na, mit uns nit! Zwischen dem 15.08. und dem 21.10.1809 regiert er von Innsbruck aus Tirol, im Namen des Kaisers.

Im Oktober 1809 schließen Napoleon und Franz I von Österreich den Frieden von Schönbrunnen, der in Tirol als Betrug aufgefasst wird und der stürmische Hofer ruft erneut zum Widerstand auf. Am 1. November im selben Jahr zieht er in die vierte Schlacht um Bergisel, verliert ihn gegen die Franzosen, was er sich nicht gefallen lässt aber ein erneuter Widerstand kommt nicht zustande, da dieser zusammenbricht. Hofer muss nach Südtirol fliehen und wird am 28.01.1810 von einem Franz Raffl verraten. Nett ist anders.

Auf Befehl Napoleons wird Hofer nach einem Exekutionskommando am 20.02.1810 in Mantua, im Hauptquartier des italienischen Vizekönigs hingerichtet. Arsch.

Andreas Hofer wird in Tirol verehrt und das zeigen die Tiroler auch in Form von Statuen, Liedern oder Käse. Hat er sich auch verdient der Gute.

Untitled-2

3 Kommentare

  1. rosanna sagt

    normalerweise bin ich eine stille leserin, aber jetzt muss ich dir mal sagen: grande! ich musste grad so lachen!
    „Andreas Hofer wird in Tirol verehrt und das zeigen die Tiroler auch in Form von Statuen, Liedern oder Käse. Hat er sich auch verdient der Gute.“

  2. Dr. Evil sagt

    Sehr schöner Artikel. Kurz und knackig und bringts auf den Punkt.
    So erfrischend, nachdem die Tiroler dem Hofer Buam ja gern mit schon fast religiöser Verehrung, die Bartstoppeln lecken.
    Demnächst Kaffee Schatzerl?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *